23.09.2008 Herbsturlaub: Richtig beladen durch den Herbst
Schweres nach unten, leichtes nach oben
Gepäck darf Sicht nicht behindern
Warndreieck und Verbandskasten unter den Beifahrersitz
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Die Herbstferien stehen vor der Tür. Viele Familien und Wanderfreunde zieht es in die
Berge. Wer sein Auto vor dem Reisestart richtig belädt, vermindert das Unfallrisiko.
"Das Gepäck sollte immer gleichmäßig im Kofferraum verteilt werden. Sonst besteht
das Risiko, das Auto einseitig zu überladen", rät Hans-Ulrich Sander, Kraftfahrtexperte
des TÜV Rheinland. Außerdem gilt: Schwere Gepäckstücke gehören nach unten, leichte
nach oben. Die Hutablage sollte in jedem Fall frei bleiben. "Schon kleine Gegenstände
verwandeln sich dort bei Auffahrunfällen oder Vollbremsungen in lebensgefährliche
Geschosse."
Der Kofferraum eines Kombis oder Vans sollte mit einem Gepäcknetz oder -gitter abgesichert
werden. Wer darauf verzichtet, belädt den Kofferraum möglichst nur bis zur Oberkante
der Rücksitzlehne. Auch dann ist eine entsprechende Ladungssicherung vorzunehmen.
Beim Bremsen könnte die Ladung sonst nach vorn fliegen. Dinge, die während der Fahrt
benötigt werden, finden ihren Platz am Besten im Fußraum des Beifahrers. Warndreieck,
Verbandskasten und Warnweste - in Österreich und Italien Pflicht - gehören unter den
Beifahrersitz. Dort sind sie stets griffbereit.
Wichtig: Bei starker Beladung müssen Autofahrer damit rechnen, dass das Fahrzeug das
Fahrverhalten ändert - sowohl beim Bremsen als auch beim Beschleunigen. Auch in Kurven
reagiert das Fahrzeug anders. Mit einigen Bremsproben findet der Fahrer heraus, wie
sich der Bremsweg verändert hat. Darüber hinaus müssen der Reifendruck und die
Einstellung der Scheinwerfer an die Last angepasst werden. Für eine allzeit gute
Sicht empfiehlt es sich, die Scheinwerfer zudem von Laub und Schmutz zu befreien
und die Wischblätter der Scheibenwischer zu kontrollieren und gegebenenfalls auszutauschen.
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