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Randsteine und Schlaglöcher sind Feinde eines jeden Fahrwerks. Manche Schäden fallen auf den ersten Blick nicht auf. Darin liegt die Gefahr. 'Unbemerkte Schäden können in Extremsituationen zu einem Unfall führen. Allein durch einen ungewollten Randsteinkontakt kann sich die Spurstange schon verstellen', erklärt ÖAMTC-Techniker Thomas Stix. Das hat fatale Folgen: Wenn der Kontakt zur Straße nicht mehr einwandfrei gegeben ist, kann sich auch der Bremsweg verlängern. Durch frühes Erkennen von Schäden können schlimmere Folgen vermieden werden. Zeichen für ein defektes Fahrwerk sind beispielsweise ungleich abgefahrene Reifen, ein Ziehen der Lenkung in eine Richtung oder das Flattern des Lenkrads. Der ÖAMTC-Techniker weiß: 'Als Laie ist es oft schwierig, Fahrwerksschäden festzustellen. Daher sollte man das Auto in regelmäßigen Abständen überprüfen lassen.' So ist man sicherer unterwegs und man spart sich eventuelle Folgekosten wie neue Reifen aufgrund einseitiger Abnutzung.
Bei einer Fahrwerksüberprüfung wird das komplette Fahrgestell überprüft und vermessen. Auch Reifen, Felgen, Stoßdämpfer, Lenkung und Lagerspiele werden unter die Lupe genommen. Dies kann man bei vielen Autoclub-Stützpunkten vornehmen lassen, aber auch z.B. beim Reifenfachhandel.
Die Überprüfung mit einem modernen Achsmess-Computern dauert etwa 40 Minuten. Defekte Stoßdämpfer, ausgeschlagene Lenkgestänge und Radaufhängungen können dabei ebenfalls erkannt werden. |