31.07.2008 Steigende Spritpreise: Immer mehr Autoliebhaber lassen den Wagen stehen
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Seit Monaten klettern die Preise an deutschen Tankstellen in den Himmel.
Egal, ob Super, Normal oder Diesel, Auto- und Motorradfahrer müssen immer tiefer in die
Tasche greifen. Pro Liter sind inzwischen um die 1,50 Euro fällig, Unterschiede
zwischen den einzelnen Zapfsäulen sind kaum noch vorhanden. Im Internet wird daher
heiß diskutiert: Tausende von Autofahrern treffen sich in Auto-Communities, um ihrem
Ärger Luft zu
machen, mögliche Protestaktionen zu planen und um sich gegenseitig die besten
Tipps zum Spritsparen zu geben. Hier die Top Ten-Tipps der Motor-Talker:
Top Ten des Spritkostensparens
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1. Das Auto stehen lassen! - Immer noch die effektivste Methode, Spritkosten zu sparen.
Selbst passionierte Autoliebhaber verzichten inzwischen auf unnötige Fahrten, die
sich mit ein wenig Planung vermeiden lassen. Viele weichen auch verstärkt auf
öffentliche Verkehrsmittel und Fahrrad aus, soweit möglich.
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2. Auf ein Auto mit niedrigem Verbrauch umsatteln. Die Investition macht sich
nach ein paar Jahren bezahlt und entlastet zudem die Umwelt. Auch Probleme
mit der Umweltzonenplakette können so aus dem Weg geräumt werden. Eigentümer von
Fahrzeugen mit hohem Verbrauch sollten mit dem Verkauf nicht zu lange warten.
Angesichts der Entwicklung der Spritpreise werden die Wiederverkaufswerte
von Benzinschluckern möglicherweise bald in den Keller rutschen.
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3. Für Pendler: näher an den Arbeitsplatz ziehen. Das klingt drastisch, ist aber die
Überlegung wert, langfristig gedacht.
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4. Bei freien Tankstellen tanken. Ersparnis: ca. 6 Cent pro Liter. Es lohnt sich
auch, auf den Wochentag und die Tageszeit zu achten. Am günstigsten ist meist der
Montagabend.
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5. Fahrgemeinschaften bilden. Gerade bei längeren Strecken macht es sich bezahlt,
z.B. über Mitfahrzentralen Mitfahrende zu suchen oder sich selbst einer
Fahrgemeinschaft anzuschließen. Im Internet ergeben sich solche Gelegenheiten
meist noch kurzfristig (z.B. auf www.mitfahrzentrale.de). Auch wenn die persönliche
Flexibilität dadurch eingeschränkt wird, ist dies die wohl günstigste Variante zu reisen.
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6. Spritsparend fahren. Wer vorausschauend gleichmäßig fährt und Geschwindigkeiten
über 120 km/h vermeidet, kann seinen Verbrauch um 20 bis 40% senken und fördert zudem
den Verkehrsfluss. Eine Umfrage zeigt: 75% passen ihre Fahrweise bereits an.
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7. Auf alternative Kraftstoffe umrüsten. Die Diskussion der Verbraucher zeigt, dass
immer mehr Autofahrer einen Umbau ihres Fahrzeugs in Erwägung ziehen. Gerade
Gas wird als echte Alternative zu Diesel und Benzin gesehen. Die Kosten für einen
solchen Umbau liegen je nach Fahrzeug bei ca. 2.000 bis 3.000 Euro, die sich jedoch
bereits nach 30- bis 60.000 km rentiert haben.
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8. Den Reifendruck um ca. 0,3 Bar erhöhen. Das senkt den Verbrauch, da der
Rollwiderstand geringer wird. Der Druck sollte allerdings nicht höher sein,
als bei voller Zuladung empfohlen.
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9. Keinen unnötigen Ballast transportieren. Jedes Extra-Kilo an Bord macht sich
langfristig im Geldbeutel bemerkbar!
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10. Im Ausland tanken: Lohnt sich nur für Fahrer, die in der Nähe der Grenze wohnen
oder gerade auf Urlaubsreise sind. Allerdings sind die Kraftstoffpreise nicht
in allen Ländern wirklich günstiger als in Deutschland. Nachbarstaaten, bei denen
Diesel und Benzin deutlich billiger (ca. 20 Cent/Liter) sind: Österreich,
Luxemburg, Polen, Tschechien.
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