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06.10.2008
Geringer Reifendruck erhöht Unfallgefahr


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Die kälteren Temperaturen der letzten Tage lassen den Luftdruck in den Reifen sinken. Wer mit falschem Luftdruck in den Autoreifen unterwegs ist, setzt sich einem enormen Sicherheitsrisiko aus, warnte der ACE Auto Club Europa am Mittwoch in Stuttgart. Bei falschem Reifendruck verlängere sich der Bremsweg erheblich, betonte der ACE. Außerdem sei die Haftung in Kurven sowie bei Aquaplaning deutlich schlechter. So werde jedes Brems- oder Auslenkmanöver lebensgefährlich, weil das Auto einfach ausbrechen könne. Die Gefahr von plötzlich auftretenden Reifenschäden dürfe nicht unterschätzt werden.

Auch ABS (Antiblockiersystem) und ESP (Elektronisches Stabilitätsprogramm) erfordern laut ACE den exakt richtigen Luftdruck, da sonst die Funktion der elektronischen Assistenzsysteme beeinträchtigt werde.

Die Verkehrssicherheits-Experten empfehlen daher, besonders jetzt den Luftdruck regelmäßiger zu kontrollieren und gegebenenfalls auszugleichen. Es empfehle sich auch aus finanziellen Gründen, spätestens bei jedem zweiten Tankstopp, den Reifendruck prüfen. Nur 0,5 bar Luftdruck im Reifen weniger, als der Hersteller angibt, hat zur Folge, dass der Kraftstoffverbrauch um rund fünf Prozent steigt, so der ACE.