26.01.2012

Inspektion von Firmenfahrzeugen ist Vertrauenssache

Marktforscher TEMA-Q vergleicht die Servicequalität von Vertragswerkstätten und freien Werkstätten

Die Inspektion von Firmenfahrzeugen und fällige Reparaturarbeiten werden meist Vertragswerkstätten anvertraut. Daher überrascht das Ergebnis einer Umfrage des Marktforschers TEMA-Q, nach der zwar der Marktanteil für Vertragswerkstätten höher ist, freie Werkstätten jedoch eine größere Kundenzufriedenheit vorweisen können. Neben dem Preis-Leistungs-Verhältnis werden auch die Kompetenz der Mitarbeiter und die Arbeitsqualität in freien Werkstätten besser eingeschätzt.

TEMA-Q hat 1.393 Unternehmen in Deutschland zu ihren Erfahrungen mit der Servicequalität von Autowerkstätten befragt. Dabei wurde festgestellt, dass sich etwas mehr als die Hälfte der befragten Firmen mit hauseigenen Fahrzeugen an Vertragswerkstätten wenden und nur rund ein Viertel freie Werkstätten bevorzugen. Und das obwohl das wichtigste Kriterium für den Wechsel von einer Vertrags- zu einer freien Werkstatt der Kostenfaktor ist (54 Prozent). Im direkten Vergleich zeigten sich 91 Prozent zufrieden mit dem Preis-Leistungs-Verhältnis der Freien Werkstätten, nur 56 Prozent mit dem der Vertragswerkstätten. Für knapp ein Viertel der Befragten fällt die Entscheidung für die freien Werkstätten aufgrund der günstigen Lage. Auch persönliche Kontakte (19 Prozent) und der gute Service (10) geben oft den Ausschlag für einen Wechsel. Erstaunlich ist auch ein Vergleich im Hinblick auf die Gesamtzufriedenheit. Hier lagen die freien Werkstätten mit 88 zu 82 Prozent ebenfalls knapp in Front. Nur beim äußeren Erscheinungsbild überzeugten die Vertragswerkstätten mit 88 Prozent gegenüber 68 Prozent für die Freien Werkstätten.

„Der Kostenfaktor allein spielt offensichtlich nur eine untergeordnete Rolle bei der Auswahl der Werkstatt,“ erklärte Martin Plötz, Geschäftsführer der TEMA-Q GmbH. „Dazu kommt, dass die Loyalität zu der Werkstatt grundsätzlich hoch ist - sowohl bei den freien als auch bei den Vertragswerkstätten. Rund drei Viertel halten an der einmal gewählten Werkstatt fest.“
 



 
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