07.03.2012

Honda-Hybrid – Fahrvergnügen neu definieren

Honda gehört zu den internationalen Autobauern, die schon verhältnismäßig früh das Potenzial der Hybridtechnologie erkannt haben. 1999, also vor gut zwölf Jahren, haben sie mit dem Honda Insight Hybrid ihr erstes Modell auf den Markt gebracht, das auf dieser innovativen und spritsparenden Antriebstechnik basiert. Die Verkaufszahlen haben sich seitdem stetig nach oben entwickelt, was wohl primär am heimischen Markt liegt, denn in Japan wird der Kauf eines Hybridfahrzeuges staatlich gefördert. So verwundert es kaum, dass im Dezember des letzten Jahres fast jeder zweite gekaufte Neuwagen in Japan ein Hybrid war.


Der hohe Anschaffungspreis ist wohl noch einer der Hauptgründe, dass Hybridfahrzeuge auf dem Automarkt derzeit eher ein Nischen-Dasein innehaben. Insbesondere europäische Autobauer verfolgen aktuell die Strategie, vorrangig die höherpreisigen Modelle mit der neuen Technologie auszustatten. Diesbezüglich geht Honda einen vollkommen anderen Weg. Die drei derzeit auf dem europäischen Markt angebotenen Fahrzeugtypen sind vergleichsweise günstige Einsteigermodelle. So kosten der Honda Insight sowie der Honda Jazz um die 20.000 Euro. Der Honda CR-Z ist bereits ab 22.000 Euro zu haben.

Dass sich immer mehr Käufer für die Hybridmodelle des japanischen Autobauers entscheiden und wohl noch in diesem Jahr der Millionste Hybrid aus dem Hause Honda einen neuen Besitzer findet, ist Folge dieser zukunftsorientierten Unternehmensphilosophie. Die Tendenz bei den Verkaufszahlen geht steil nach oben. So wurden im letzten Jahr 200.000 Hybridfahrzeuge von Honda weltweit verkauft. Und die Käufer scheinen mehrheitlich überzeugt von der neuen Technologie zu sein. So hat Honda eine Befragung unter 3.000 Hybridfahrern in Deutschland vorgenommen. Die Probanden gaben unter anderem an, dass der relativ geringe Einstiegspreis dazu beigetragen hat, dass die Hybrid-Technologie nicht mehr als zu teuer angesehen wurde und somit eine breitere Zielgruppe hat. Nicht zuletzt sind natürlich auch die Einsparungen an der Zapfsäule ein gutes Argument. Betrachtet man die aktuelle Entwicklung an den deutschen Tankstellen, dann gibt es wenig Anlass zu glauben, dass eine spritsparende Technologie wie die Hybrid-Technik nicht stärker in den Fokus potenzieller Autokäufer rücken wird. Nicht vergessen sollte man hier jedoch, dass Sprit nur dann gespart wird, wenn man seine Fahrweise anpasst. Aber da hilft ja gleichfalls die Technik. So gaben fast Dreiviertel der Befragten an, dass es Spaß macht, gegen die „Sprituhr“ zu fahren. Es scheint, als würde Fahrvergnügen in Zukunft anders definiert werden.

 



 
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